Nächste Referate:

20. und 21. April 2023

Literargymnasium Rämibühl, Zürich
1. Klassen und Elternabend

Radiobeitrag zum Thema „Sharenting“

Dienstag, den 11.4.23
Radio SRF 1
10 bis 11 Uhr
„Treffpunkt“-Sendung zum Thema Sharenting
Mitwirkung: Christian Bochsler als Experte

Link: https://www.srf.ch/audio/treffpunkt/private-bilder-auf-digitalen-kanaelen-vorsicht-beim-sharenting?id=12367885

 

Nächste Referate:

9. und 16. März 2023

Sekundarschule Döltschi, Zürich
1. Klassen

Nächste Referate:

23. Januar 2023

Realgymnasium Rämibühl, Zürich
1.Klassen und Elternabend

Neues Handout: WhatsApp an der Sekundarstufe 1

Der Gebrauch von WhatsApp auf der Sekundarstufe 1 ist allgegenwärtig. Wie geht man damit um, dass WhatsApp in Europa erst ab 16 Jahren zugelassen ist – es aber von Kindern und jüngeren Jungendlichen genutzt wird? Ein neues von mir erstelltes Handout dazu ist zu finden unter:

www.csmb.ch > Gewaltprävention > Handouts > Digitale Medien > WhatsApp-Problematik Sekundarstufe I.

Neues Handout: WhatsApp an Primarschulen

Der Gebrauch von WhatsApp unter Primarschul-Kindern ist problematisch. Ein neues von mir erstelltes Handout dazu ist zu finden unter:

www.csmb.ch > Gewaltprävention > Handouts > Digitale Medien > WhatsApp-Problematik Primarschulen

Willkommen in der Welt der Filterblasen

Am 15. Oktober war in der Online-Ausgabe des Tages-Anzeigers folgendes zu sehen: Der obere Beitrag – in eigener Sache – preist den Vorteil personalisierter Inhalte (Grundlage aller Filterblasen), der untere Beitrag beklagt das Nichtwissen der Bevölkerung (unter anderem eine Folge oben genannter Filterblasen).

 

Mein Kommentar im Online Tages-Anzeiger dazu:

„Ich musste schallend lachen! Unter Ihrem Artikel steht im heutigen Online-Tagi gleich der Artikel: Bald wissen 4 von 10 Schweizern nicht, was in der Welt passiert.
Neben dem Desinteresse vieler sind auch die Filterblasen schuld, die uns nur noch Inhalte liefern, die wir sowieso schon kennen. Dass Sie nun solche Filterblasen fördern, ist mehr als bedenklich.“

Angst vor dem Tod der eigenen Mutter

Zurzeit wird oben stehender Kettenbrief per WhatsApp verschickt. Während einige Primarschulkinder den Text lässig wegklicken, bereitet er anderen Kindern äusserste Sorge um ihre Mutter. Kein Wunder, wird der Brief sofort weitergeschickt, um (aus Sicht des Kindes) die Mutter zu retten.

Der Brief ist ein Internet-Hoax und geistert bereits seit 2015 in der digitalen Welt herum. Da sich aber immer wieder Menschen finden lassen, die ihn weiterschicken, ist er nicht auszulöschen.

Hat Ihr Kind diesen Brief auch bekommen? Hat es mit Ihnen geredet? … oder den Brief weitergeschickt?
Dies wär eine gute Gelegenheit, mit Ihrem Kind über die Gefahren des Internets zu sprechen. Loben Sie Ihr Kind, wenn es die Datei nicht weitergeschickt hat. Sollte es aber die Nachricht weitergeleitet haben, wäre ein Update in Medienkompetenz angezeigt:

Gehen Sie mit Ihrem Kind auf google und geben Sie den ersten Satz des Texts als Suchbegriff ein, dann werden unzählige Präventionsseiten angezeigt, die vor dem Kettenbrief warnen.

Die ältesten Beiträge kommen aus dem Jahr 2015 – oder noch früher? Sollte der Brief echt sein, so müsste seit 2015 ein schreckliches Muttersterben in Europa wüten – davon ist zum Glück nichts bekannt.

Kinder im Netz – Mail an Herrn MW, Bereichsleiter Bildungskunden Microsoft, Schweiz

Sehr geehrter Herr M.W.
Gestern (15. März 2018) sah ich in srf den Dokfilm „Kinder im Netz“. Als Teil der Präventionsarbeit erwähnten Sie „Security4kids“. Obwohl nicht explizit genannt, erschien der Eindruck, dass es sich dabei um ein aktuelles Präventionsprogramm handelt. Dabei wurde es ja – wie wir beide wissen – 2014 eingestellt; dies mit interessanter Begründung:
[„Als Microsoft und Symantec mit Partnern die Initiative 2006 gründeten, war security4kids weitgehend allein auf weiter Flur. Mittlerweile hat das Thema Online-Sicherheit und Medienkompetenz – glücklicherweise – Einzug in den Mainstream gehalten und Schulen, Lehrkräfte sowie Eltern sind sich ihrer Verantwortung bewusst.“; https://www.innovativeschools.ch/Blog/Neuigkeiten_06_15/2726_Neuigkeiten_06_15_Detail.htm?mNews=63; aufgerufen am 2.9.2015]
Ich finde es etwas fragwürdig, als Beispiel für die Präventionsarbeit ein Projekt zu bemühen, welches 2014 eingestellt worden ist. Und wären sich alle ihrer Verantwortung so bewusst, wie es oben genannt wurde, hätte es den Dokfilm nicht gebraucht.
Interessant dazu auch folgender Blogbeitrag:
https://csmb.blog-net.ch/2016/06/28/kindesentfuehrung-vom-18-juni-2016/

Freundliche Grüsse

Christian Bochsler

Kleine Rechenspielerei

… am Beispiel von YouTube:

In einer Minute wird auf YouTube für 300 Stunden Bildmaterial hochgeladen (2015).

Wollte man vor dem Hochladen sämtliches Filmmaterial prüfen, ergäbe sich folgende Rechenspielerei:

In einer Minute für 18000 Minuten: 18000 Mitarbeitende

8h-Arbeitstag (x 3): 54000 Mitarbeitende

5-Tage-Woche (x 7/5): 75600 Mitarbeitende

4 Wochen Ferien (x 52/48): 81900 Mitarbeitende

Aus diesem Grund werden Beiträge auf Youtube (und auf allen anderen gleichgearteten Communities) vor dem Veröffentlichen nicht geprüft – es wäre zu viel Personal notwendig.
Auch das folgende fiktive Stelleninserat zeigt, warum es nicht so einfach wäre, Personal zu finden, welches für diese Aufgabe infrage käme:

Fiktives Stelleninserat:

Stellenprofil – gesucht wird:
Mitarbeitende/r mit der Bereitschaft, 8h am Tag auf einen Bildschirm zu schauen
Ausgewiesene Sprachkenntnisse in: Chinesisch, Hindi, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Bengalisch, Arabisch, Russisch, Japanisch, Deutsch, Französisch, Koreanisch
Ausgewiesene Kenntnisse in folgenden Schriftsystemen: Lateinisch, Chinesisch/Japanisch (mehrere), Arabisch, Kyrillisch
Ausgewiesene Rechtskenntnisse in USA, EU, Russland, China etc.

Falls Sie sich angesprochen fühlen – melden Sie sich!