Nächste Referate:
Montag, den 2. November 2026
Schule Manegg
5. Klassen und Elternabend
Montag, den 2. November 2026
Schule Manegg
5. Klassen und Elternabend
Künstliche Intelligenz hat auch vor der Schule nicht Halt gemacht. Neue Fettnäpfchen laden Jugendliche dazu ein, munter hineinzutreten.
Damit dies nicht geschieht – oder nicht geschehen müsste – habe ich meine Handouts
• Kinder Primar
• Eltern Primar
• Jugendliche
überarbeitet. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, welche Bereiche der KI den Kindern und Jugendlichen Fallstricke bereiten könnten. Die überarbeiteten Handouts findet man hier.
Am 26.9.26 war im Tages-Anzeiger folgender Artikel zu lesen:
https://www.tagesanzeiger.ch/peter-gray-smartphone-nicht-schuld-an-mental-health-krise-629751689139
Im Artikel wird die Schuld von Social Media an psychischen Störungen Jugendlicher infrage gestellt. Viel mehr müsse man die Verantwortung bei den Helikopter-Eltern suchen.
Mein Kommentar, den ich dazu gepostet habe:
“Etwa zur gleichen Zeit wie dieser Artikel erschien im Tagi folgender Artikel: „Bereits 20 Fälle in der Schweiz: Sadisten-Gruppen im Netz drängen Mädchen zu Selbstverletzung und Suizid“
Das Abfeiern der neuen Erkenntnis hinterlässt in mir den schalen Geschmack, dass man einfach das eigene Verhalten weiter beibehalten möchte.
Ja was ist denn nun das Problem: Social Media oder Helikopter-Eltern?
Vielleicht ist es einfach beides.”
Ende August 2026 hat Meta in einen Vergleich eingewilligt, der ihn 17 Milliarden Dollar kostet. Meta wurde beschuldigt, dass seine Angebote suchtfördernde Mechanismen beinhalten.
Diese aussergerichtliche Einigung ist einerseits erfreulich, andererseits ist dadurch eine abschliessende juristische Einschätzung der Problematik ausgeblieben.
Meta hat sich bereit erklärt, das Design ihrer Angebote so anzupassen, dass suchterzeugende Elemente entfernt werden. In welcher Form dies geschehen wird, bleibt abzuwarten.
Ganz unbeachtet davon ist es aber immer noch so, dass auf den Angeboten von Facebook, Instagram, TikTok etc. (nachfolgend zusammenfassend als Facebook & Co bezeichnet) immer noch gewaltverherrlichende und pornografische Inhalte erscheinen. Wieso eigentlich – und warum geht niemand dagegen vor? Schuld ist „Section 230“.
„Section 230“ ist ein Abschnitt des US-amerikanischen States Code. Er gewährt Immunität für Website-Plattformen für Inhalte, die von aussen stehenden Usern auf ihren Plattformen gepostet werden:
„No provider or user of an interactive computer service shall be treated as the publisher or speaker of any information provided by another information content provider“
Es ist verwunderlich, dass dieses Gesetz gemeinhin als gottgegeben hingenommen wird. Denn auch trotz Section 230 sind pornografische und gewaltverherrlichende Inhalte Straftatbestände.
Die Konzerne können erst zu Rechenschaft gezogen werden, wenn ihnen missbräuchliche Inhalte gemeldet werden. Doch mit dem Melden ist das so eine Sache:
In einer Minute wurde auf YouTube für 400 Stunden Bildmaterial hochgeladen (2024); 2016 wurden Facebook pro Tag 1′000′000 Beiträge als missbräuchlich gemeldet.
Wer soll das alles kontrollieren? Möglich, dass KI dies eines Tages schafft. Aber die Grundproblematik ist eine andere: Ist es legitim, dass missbräuchliche Inhalte erst erscheinen – und erst nachher angegangen werden?
Vielfach erhält man die Antwort, das ist nicht anders möglich. – Doch! Die Lebensmittelindustrie und die Pharmaindustrie machen es vor: Es wird zuerst überprüft und erst nachher freigegeben. Sollten trotzdem gesundheitsschädigende Lebensmittel und Medikamente auf dem Markt erscheinen, steht der Rechtsweg offen.
Selbstredend, dass es für Facebook & Co nicht möglich wäre, eine solche Anzahl Inhalte vorrangig flächendeckend zu prüfen. Aber – wäre das so schlimm? Dann würden die Angebote schrumpfen auf die Grösse einer Regionalzeitung, in der die Redaktion jeden Kommentar, der veröffentlicht werden soll, vorrangig überprüft. Facebook & Co gäbe es in dieser Form nicht mehr – aber vielleicht unzählige regionale Angebote, die jederzeit wissen, was sie veröffentlicht haben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
9. April bis 13. April 2026
Sekundarschule Döltschi
1. Klassen
MOBBING GmbH – Gewalt mit bleibender Haftung
Autor: Christian Bochsler
Es gibt zahlreiche Konzepte gegen Mobbing. Leider haben viele Ansätze gemein, dass sie der gesellschaftlichen Entwicklung nicht stand hielten. Insbesondere die digitale Vernetzung der Jugendlichen macht viele Konzepte unbrauchbar. Neben den Studien in Coaching, Supervision, Mediation und Gewaltprävention hat der Autor weiterhin als Volksschullehrer gearbeitet. Dies brachte ihn in die aussergewöhnliche Lage, Konzepte selber auszuprobieren, zu verwerfen, weiterzuentwickeln und neue zu erfinden. Damit hat er auch Antworten zu hoch eskalierten Cybermobbing-Situationen gefunden. Das Schöne ist aber, dass ein grosser Teil des Ratgebers sich damit befasst, dass Mobbing unattraktiv bleibt: die gewaltpräventive Schule.
Hier geht es zur Online-Buchbestellung.
Bestellung im Buchhandel: ISBN 9783695185269
Montag, 16. September 2024
Primarschule Neubühl
Elternabend
Donnerstag, 12. September 2024
Schulleiterinnen- und Schulleiterkonferenz der Stadt Zürich
Workshop zum Thema „Die Krisenintervention beginnt vor der Krise“
Montag, 22. Januar 2024
Realgymnasium Rämibühl, Zürich
1. Klassen und Elternabend
20. November 2023
Freies Gymnasium Zürich
1. Klassen und Elternabend