Nächstes Referat:

13. November 2017

Donnerstag, 16. November 2017

d’Insle
Montessorischule, Zürich
Elternabend


Nächstes Referat:

7. November 2017

Donnerstag, 9. November 2017

Freies Gymnasium Zürich

1. Klassen und Elternabend


Kleine Rechenspielerei

10. September 2017

… am Beispiel von YouTube:

In einer Minute wird auf YouTube für 300 Stunden Bildmaterial hochgeladen (2015).

Wollte man vor dem Hochladen sämtliches Filmmaterial prüfen, ergäbe sich folgende Rechenspielerei:

In einer Minute für 18000 Minuten: 18000 Mitarbeitende

8h-Arbeitstag (x 3): 54000 Mitarbeitende

5-Tage-Woche (x 7/5): 75600 Mitarbeitende

4 Wochen Ferien (x 52/48): 81900 Mitarbeitende

Aus diesem Grund werden Beiträge auf Youtube (und auf allen anderen gleichgearteten Communities) vor dem Veröffentlichen nicht geprüft – es wäre zu viel Personal notwendig.
Auch das folgende fiktive Stelleninserat zeigt, warum es nicht so einfach wäre, Personal zu finden, welches für diese Aufgabe infrage käme:

Fiktives Stelleninserat:

Stellenprofil – gesucht wird:
Mitarbeitende/r mit der Bereitschaft, 8h am Tag auf einen Bildschirm zu schauen
Ausgewiesene Sprachkenntnisse in: Chinesisch, Hindi, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Bengalisch, Arabisch, Russisch, Japanisch, Deutsch, Französisch, Koreanisch
Ausgewiesene Kenntnisse in folgenden Schriftsystemen: Lateinisch, Chinesisch/Japanisch (mehrere), Arabisch, Kyrillisch
Ausgewiesene Rechtskenntnisse in USA, EU, Russland, China etc.

Falls Sie sich angesprochen fühlen – melden Sie sich!


Nächstes Referat:

5. September 2017

12. September 2017
Primarschule Bonstetten
Elternabend


Nächstes Referat:

18. April 2017

2. Mai 2017

Schuleinheit Am Uetliberg, Zürich
Elternabend Primarschule


Nächste Referate:

1. März 2017

6.-10. März 2017

Oberstufe Döltschi, Zürich, 1. Klassen


Nächste Referate:

14. Januar 2017

Montag, 16. Januar 2017

Realgymnasium Rämibühl, Zürich

1. Klassen und Elternabend


Nächstes Referat:

22. November 2016

8. Dezember 2016

Primarschule Bachtobel
Elternabend


Kinder, bringt eure Handys

19. November 2016

Am 17.11.2016 erschien im Tages-Anzeiger, von Philippe Wampfler, folgender Artikel:

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/bildung/kinder-bringt-eure-handys/story/26752075

Dazu habe ich folgenden Leserbrief verfasst:

Leserbeitrag zu „Kinder, bringt eure Handys“
Der Beitrag von Philippe Wampfler lässt viele Aspekte der Thematik unberücksichtigt:

Es gilt zu unterscheiden, ob seine Forderung die Primarschule oder die Sekundarstufe 1 betrifft. In beiden Stufen ist der Einbezug der digitalen Medien im Unterricht sehr zu begrüssen.

In der Primarschule sollten dies jedoch zwingend Tablets sein (ein Gerät pro Kind), welche die Schule zur Verfügung stellt. Dies deshalb, weil die Schule nur dort gewährleisten kann, dass die Geräte sinnvoll eingesetzt werden. Meine Erfahrungen als Kontaktlehrperson für Gewaltprävention zeigen, dass digitale Geräte in der Freizeit oft für Beleidigungen, Ehrverletzungen, Drohungen, Nötigungen, Erpressungen und Mobbing gebraucht werden. Dies tritt häufig in sechsten Klassen auf, wo teilweise bis weit nach Mitternacht solche Taten begangen werden – in einer Zeit, in der sich die Kinder eigentlich auf den Übertritt in die Sekundarstufe 1 vorbereiten sollten. Dazu sollten die Schulen nicht Hand bieten. Wenn nun Herr Wampfler fordert, Handys in die Schule zu bringen, so setzt er ein falsches Zeichen. Politiker und Politikerinnen werden dieser Forderung sehr gerne nachkommen, weil sie eine Sparübung ist, die erst noch scheinbar positiv begründet werden kann. Zudem werden Eltern, die einen sehr differenzierten Umgang mit den digitalen Medien pflegen, indem sie z.B. ihren Primarschulkindern keine eigenen Geräte schenken, sondern den Zugang mit einem Familiendandy gewährleisten, sträflich im Stich gelassen.

Es gibt Schulgemeinden, die in der Sekundarstufe 1 Jugendlichen Tablets zur Verfügung stellen, welche sie auch zu Hause benützen dürfen. Solche Geräte durch eigene zu ersetzen, ist diskutabel.
Aber auch auf dieser Stufe – erst recht – ist es möglich, die Geräte für unerwünschte Tätigkeiten zu verwenden. Viele Schulen stellen sich auf den Standpunkt, dass sie nicht für Missbrauch der Geräte zu Hause verantwortlich sind. Dies mag rechtlich stimmen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Schule ihrem Bildungsauftrag nachkommen kann, wenn sich die Kinder in der Freizeit bedrohen, beleidigen und Mobbing betreiben.

Auch wenn diese negativen Tätigkeiten die Freizeit betreffen, muss sie die Schule abfedern, weil die Auswirkungen in die Schule hineinreichen. Das heisst, dass Schulen gestärkt werden müssen in weitergehenden Kompetenzen. Sie müssen Mobbingfälle erkennen und – zusammen mit den beteiligten Familien, ggf. auch mit Beizug von Fachkräften – lösen können. Dazu sind mediative Ansätze unerlässlich, weil sie win-win-Lösungen fördern, von denen alle (auch die Täterinnen und Täter!) profitieren. Erst wenn eine Schule eine solche Kultur pflegt, werden die Jugendlichen bereit sein, Mobbingfälle zu melden. Andernfalls geben die digitalen Medien den Jugendlichen unendlich viel Raum, ihr Mobbing unentdeckt weiterzutreiben.

Es wäre schön, wenn sich Herr Wampfler einmal mit einem Gewaltpräventions-Experten zusammensetzen würde. Den dabei entstehenden Lösungsansätzen dürfte gespannt entgegen geblickt werden.

Christian Bochsler
Kontaktlehrperon für Gewaltprävention Coach, Supervisor, Mediator


Kindesentführung vom 18. Juni 2016

28. Juni 2016

Am 18. Juni 2016 wurde in der Schweiz ein Kind entführt, welches via Internet vom Täter angesprochen worden war. (Name und Ort tun nichts mehr zur Sache – das Kind wurde nach acht Tagen durch die Polizei gefunden; der mutmassliche Täter ist gefasst.)

Interessant ist der Beitrag von „20 Minuten“ vom 28.6.2016:
„So merken Sie, ob Ihr Kind im Netz angemacht wird“
[http://www.20min.ch/digital/news/story/28096281], aufgerufen am 28.6.16; in dem Beat W. Zemp erklärt, die Schulen würden unter anderem mit dem Spielprogramm „Security4Kids“ Prävention betreiben.
Eifrige Leserinnen und Leser meines Blogs wissen seit 2015, dass es dieses Programm seit Ende 2014 gar nicht mehr gibt.

Das lässt Rückschlüsse zu, wann Zemp dieses Programm letztmals selber angeschaut oder sich darüber mit anderen Lehrkräften ausgetauscht hat; gefolgt von der Frage, wie aktuell es um das Internet-Präventionswissen der Lehrerschaft steht.

Interessant ist auch die Begründung von Microsoft, weshalb das Programm eingestellt worden ist:
[„Als Microsoft und Symantec mit Partnern die Initiative 2006 gründeten, war security4kids weitgehend allein auf weiter Flur. Mittlerweile hat das Thema Online-Sicherheit und Medienkompetenz – glücklicherweise – Einzug in den Mainstream gehalten und Schulen, Lehrkräfte sowie Eltern sind sich ihrer Verantwortung bewusst.“; https://www.innovativeschools.ch/Blog/Neuigkeiten_06_15/2726_Neuigkeiten_06_15_Detail.htm?mNews=63; aufgerufen am 2.9.2015]

Vielleicht war es doch etwas zu früh, dieses Programm einzustellen?